Fett macht schlank – Erfahre wertvolle Tipps rund um Thema Fette

 In Thema Fette

Abnehmen heißt mehr essen, die richtigen Fette und weniger Kohlenhydrate. Wie sieht das in der Praxis aus was steckt hinter dem Hype Fett macht schlank?

Um viele praktische Tipps soll es in diesem und in meinen zukünftigen Blog-Beiträgen gehen. Ich werde nach und nach zu folgenden Themen schreiben:

  • Wie setze ich es in meinem Alltag um?
  • Wie kann ich meine Ernährung optimieren?
  • Welche Lebensmittel sind geeignet?
  • Wo ist überall Zucker enthalten?
  • Welches Fett macht dick, welches ist gesund?
  • Was macht zuviel schlechtes Fett im Körper?
  • Wo bekomme ich alltags-taugliche Low Carb Rezepte her?
  • Was sind die richtigen Lebensmittel, damit ich den Heißhunger vermeiden?

Schließlich starten wir heute mit folgendem Thema:

Warum wir mehr Fette brauchen, um gesund und schlank zu sein?

Die Erkenntnis ist noch gar nicht so alt. 2004 beendete ich meine Ausbildung als Diätassistentin an der medizinischen Hochschule Hannover. Danach brachte ich meinen Patienten in der Reha Klinik noch fettarme Ernährung bei. Abnehmen sollte nur funktionieren, wer Kalorien in Form von Fetten spart und wer Light-Produkte nutzt. Zum Glück bewiesen dann  schnell neuere Studien, dass es durchaus wichtig ist, gute Fette zu essen. Allein schon wegen der fettlöslichen Vitamine. Denn die sind Bestandteil der Zellmembranen und Fett ist nun mal auch ein Geschmacksträger. Kurzum, das ist nun mal ein wichtiges Kriterium, um eine Gewichtsreduktion langfristig anzustreben. Es muss schmecken und Spaß machen. Eine ausgewogene Ernährung mit gesunden Fetten, trägt dazu bei, länger gesund und schlank zu bleiben.

Welches Essen macht schlank und satt?

Eine oder mehrere Diäten hat der ein oder andere von euch bestimmt schon hinter sich, oder? Was bedeutet denn überhaupt Diät? Wir fragen mal die größte freie Enzyklopädie.

Wikipedia erklärt es folgendermaßen:

Es gibt unzählige Ratgeber zum Thema Abnehmen und wie werde ich in kurzer Zeit erfolgreich schlank. Ich weiß, es gibt nicht die gewisse Methode, das Rezept für alle, das gleich den gewünschten Erfolg bringt. Jeder muss seinen Weg finden. Ausgerechnet die Variante mehr Fett essen und Kohlenhydrate reduzieren, um schlank zu werden, das erscheint für viele Menschen erstmal widersprüchlich. Die Wissenschaft hat sich kaum in einem anderen Bereich so intensiv damit befasst, wie mit dem Thema Ernährung und was ist gesund für uns. Die Fett-Phobie steckt noch in vielen Köpfen drin. Waren es ja auch über viele Generationen die kohlenhydratreichen Mahlzeiten, die die Hauptnahrungsquelle darstellten. Kartoffeln und Getreide machten satt und waren preiswerter als Fleisch. Sie füllten den Magen und sorgten somit, das man erstmal keinen Hunger mehr hatte. Und heutzutage? Jetzt soll ich auf einmal diese Lebensmittel weglassen? Nein! Kartoffeln und Vollkorn Getreide liefern nichtsdestotrotz gute Ballaststoffe, Vitamine, Energie und nehmen in der täglichen Ernährung einen Stellenwert ein. Auf die Menge und auf den Zeitpunkt kommt es an. Das ist unter anderem ein großes Thema in meiner Challenge.

  • in welchen Lebensmitteln stecken überhaupt Kohlenhydrate (KH) drin
  • was sind KH-reiche Lebensmittel
  • was sind KH-arme Lebensmittel
  • was ist der Fettverbrennungs-Trick

Für viele Teilnehmerinnen löste dieser einen großen Aha- Effekt aus. Die Mädels nutzen nach wie diesen Trick, um den Stoffwechsel anzuregen und um Woche um Woche weiter das Körperfett zu verbrennen und vor allem das reduzierte Gewicht zu halten.

Sei dabei und erfahre auch Du was dahinter steckt. Entscheide Dich für eine unserer Challenges!

Welche Fette machen dick, welches ist gesund?

Anders ausgedrückt, was bewirken gesättigte Fette, ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Omega 3 im Körper?

Du fragst dich bestimmt jetzt, wofür ist Fett im Körper wichtig? Ein fettfreies Leben würde uns töten.Er ist lebensnotwendig, Geschmacksträger und Vitamintransporter. Desweiteren ist er mit 9 Kalorien pro Gramm Fett ein ausgezeichneter Energiespender. Das sind doppelt so viele Kalorien, wie Kohlenhydrate und Eiweiß enthalten. Da sind es nur 4 Kalorien pro Gramm. Der Gedanke, speziell diesen Teil, also der Anteil des Fettes in der Ernährung zu reduzieren, lag somit nahe. Früher war die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, das der Anteil in der Nahrung insgesamt unter 30% liegen musste, denn die meisten Menschen arbeiteten vor 30 Jahren, sowie heute insgesamt weniger hart und bewegen sich nur geringfügig. Fett macht Fett. So war es in den Köpfen fest gebrannt. Heute weiß man, das viel Zucker und eine stärke reiche Ernährung gesundheitsschädlich ist. Lege lieber Wert auf gesunde Fette, demzufolge hochwertige Öle und mehrfach ungesättigte Fette, wie z.b. im Lachs, Makrele,Sardinen oder Hering – das sind alles fette Seefische mit sehr viel Omega 3 Fettsäuren. Diese guten Fetten bewirken im Körper besonders viele positive Eigenschaften:

  • Senkung von Bluthochdruck
  • Verbesserung der Blutzuckerwerte bei Diabetikern
  • verbesserte Fließeigenschaften des Blutes
  • entzündungshemmende Wirkung bei Rheumapatienten
  • tragen zu einer normalen Gehirnfunktion, Sehkraft und Herzfunktion bei
  • hemmen die Blutgerinnung
  • beeinflussen positiv den Blutfettspiegel = Triglyzeridspiegel

Omega 3 Fettsäuren gehören zu den langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Als Bestandteil von Biomembranen der Körperzellen und Vorläufer von biologisch wirksamen Substanzen (Eicosanoide) gelten sie als eine lebensnotwendige Fettsäure. Ganz besonders die alpha-Linolensäure (ALA) muss hier erwähnt werden. ALA kann der Körper nicht selbst bilden und muss daher über die Nahrung aufgenommen werden. Des weiteren sind die Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) ebenfalls wichtige Omega-3-Fettsäuren, die der Körper dringend benötigt.

Ölflasche

Bei der Auswahl wissen wir, das hier höchste Qualität sehr entscheidend ist. Gezielte und artgerechte Fütterung bei Weidetieren und Meerestieren beeinflussen den Gehalt an Omega 3 Fettsäure entscheidend. Demzufolge achtet bei wild gefangenem Fisch und Meerenfrüchten auf umweltfreundliche Fangmethoden, erkennbar am MSC-Siegel.

Wer Vegetarier oder Veganer ist, kann täglich auf Leinöl zurück greifen. Es enthält gut 50% Alpha-Linolensäure. Zum Vergleich: Raps- und Walnuss Öl liefern nur ca. 10 Prozent davon. Leinöl darf nicht erhitzt werden und passt super zu Gemüse, in Salate, Suppen, einfach in Kräuterquark oder einfach pur 1 Teelöffel morgens pur. Das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäure ist mit 6:1 nahezu ideal für den menschlichen Körper. Ein zu viel an Omega 6 fördert nämlich Entzündungen und kann langfristig krank machen.

Gemüsepfanne

Heutzutage hat sich durch die übertriebene Fütterung mit Getreide das Verhältnis in Geflügel, Eiern und Rindfleisch deutlich verschlechtert. Oft ist es bei 16:1 oder noch mehr 30:1. Deshalb sollten wir alle, wie die Vegetarier mehr auf pflanzliche Lebensmittel zurückgreifen.  Also ein frisches Pesto aus Olivenöl, Leinöl, Nüssen und Basilikum, dazu mediterranes Gemüse schmeckt lecker, liefert u.a. auch Vitamin A und steht absolut für gesunde Ernährung!

Gesättigte Fettsäuren befinden sich „ irgendwo dazwischen“. Tierischen Produkte, wie Butter, Schmalz oder Speck können unbedenklich in der mehrFETTmachtSCHLANK Ernährung einbezogen werden. Da wenig Kohlenhydrate vorhanden sind, werden diese Fette sehr schnell zur Energiegewinnung abgebaut. Pflanzliche Quellen sind nur das Kokosfett und das Palmkernöl (nicht zu verwechseln mit Palmöl). Auch hier ist wieder ganz wichtig auf Qualität zu achten. Wähle unbedingt kalt gepresstes Kokosöl.

Kokosnuss ganz und im Glas

Durch den extrem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren ist es bei Zimmertemperatur cremig bis fest und lange haltbar. Es bleibt bei hohen Temperaturen weitgehend unverändert und eignet sich daher gut zum Braten Backen und Frittieren. Kokosfett ist leichter verdaulich und viel besser bekömmlich. Super interessant, die enthaltende Laurinsäure erhöht das gute Cholesterin, das HDL (Hab dich lieb). Weiterhin lagert der Körper diese mittelkettigen Fettsäuren nur im geringen Umfang in die Speckröllchen ein.

Schlussworte

Um Missverständnisse zu vermeiden. Es geht mir nicht darum, besonders viel Fett zu empfehlen. Nicht um Völlerei oder das alles vor Fett trieft. Ihr könnt euch auch mit einem Fettanteil von 40, 50 oder 60 Prozent kalorienadäquat und nährstoffreich ernähren – und vor allem sehr gut essen! Die Mahlzeiten sättigen und in Kombination mit Eiweiß sind es wahre Sattmacher.

Ein indisches Wort für Fett heißt „Snehana“. Es bedeutet auch Zuwendung. Wie warme Butter. So angenehm und schmeichelhaft.

Noch ein Tipp zum Schluss. Trinke jede Stunde ein Glas Wasser. Das sorgt für den entscheidenden Turbo in deinem Stoffwechsel und ist gesund, sowie der der Jungbrunnen von Innen. Mehr dazu in einem nächsten Blog Artikel…

Bild von einem 250g Butter auf einem Holzbrett

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